
Art Beethoven
Herzlich willkommen
in meinem virtuellen Atelier!
Hier entsteht gegenwärtig ein neues Webprojekt. Fertigstellung gegen Mitte Oktober.

Beethoven in einem sehr besonderen, unwiederbringlichen Augenblick in Gesellschaft seiner drei Musen, die seinem Spiel ihre höchste Aufmerksamkeit widmen.
Variation No. XXIII
Spätsommer, 2021
Ludwig van Beethoven
Ludwig gefällt mir besonders wegen seines Mutes und seiner Aufrichtigkeit. Er hat sich aufgrund der bereits in jungen Jahren gemachten Erfahrungen schon früh dazu entschieden, sich stets zuerst nach seinem eigenen Wertekanon zu richten und sich sein gesamtes weiteres Leben lang in erster Linie an sich selbst orientiert.
Dabei ist er auf die entscheidenden Lebenswerte gekommen: auf Liebe, auf Hoffnung und Zuversicht, auf gegenseitige Wertschätzung. Die entscheidenen Motive für ein fortschrittliches Miteinander aller Menschen.
Um solche Werte zur Entfaltung zu bringen, ist aber noch eine weitere Zutat unverzichtbar: die Freiheit des Einzelnen.
Beethoven war sich ohne Zweifel bewusst, etwas in seinen Händen zu halten, um aus der Welt eine bessere zu machen, und damit sein politisches Vermächtnis zu hinterlassen: er widmete sein wichtigstes Werk Friedrich Schillers „Ode an die Freiheit”.
Die überzeugende Wirkung gerade dieses seiner Werke bis in unsere Gegenwart hinein, stellt das für mich außer Frage.
Hintergrund-Motiv: Sphinx in Mediation
Interpretation des Beethoven-Denkmals von Peter Christian Breuer, Standort: Rheinaue in Bonn. Artwork: 2020

Portrait mit gelben Schal." 2014, Rev. 2025
Beethoven. Offiziell.
Acryl-Arbeit auf Leinen, anschließend fotografiert und mit Bildbearbeitungs-Software um den linken Teil und seiner Signatur erweitert.

... jung - erfolgreich - unterwegs ...
Der Augenblick
Acryl-Arbeit fotografiert und mit Bildbearbeitungs-Software neu definiert. V II., ca. 2018


Spätsommer 2011, Kaiserstraße in Bonn. Nicht weit bis in die City, zur Uni oder zum historischen Bahnhof. Vor dem „Waschsalon“ für Musik & Lyrik trifft sich die „Szene”.
Waschsalon. 2011.
Patchwork aus Fotos, Illustration, Computer-Bildbearbeitung, 2011/rev. 2025

2020. Menschen, Orte, Festspielstimmung.
Anniversary.
Kalender-Motiv im Beethoven-Jubiläums-Jahr, 2019

Konzert zum Gedenken der Überwältigung der Mauer zu Berlin,
Schiller. Beethoven. Bernstein.
Freiheit.
Die Berliner Symphoniker und Chor, Dirigent: Leonard Bernstein.
Am Abend des 1. Weihnachtstags 1989, nur einen Monat nach dem „Mauerfall”, dirigiert Bernstein im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt Beethovens 9. Sinfonie.
Den Chor lässt er im Finalsatz als Schillers „Ode an die Freiheit“ vortragen.
Patchwork/Bildbearbeitung. Anfang 2010er Jahre

Ludwig van Beethoven zu Gast in Salzburg
Unterhalb der Hohen Burg.
100% Handarbeit auf Computer-Workstation, 2020 - 2021

Zeit mit Ludwig van Beethoven, 2022, Variante XXI,
Erhabene Melancholie
„Dunkelheit erst vermag des Lichts vielfältige Charaktere zu offenbaren.”
Klaviersonate Nr. 14, op. 27 Nr. 2 in cis-Moll, vollendet 1801,
gewidmet seiner damals 20-jährigen Klavierschülerin Gräfin Julie Guicciardi (1782-1856).
100% frei Hand auf dem Computer illustriert.
Die Kreativ-Sphäre ist regelmäßig zweifach aktiv: in der Klang-Entwicklung, während dessen Rezeption.

Ode an die Freude, Europa-Hymne, 1785, Friedrich Schiller
Licht ins Dunkel
Artwork, zu 100% manuell auf dem Computer entwickelt. 2014-2017

Totenmaske
Agonie > Elysium
Illustration/elektronische Bildbearbeitung, ca. 2020/2021
Beethoven@360°Color“, 2014/2015
The Composer’s Morphosis
Ein Algorithmus erzeugt kontinuierlich – jedoch in einer nicht wahrnehmbaren Langsamkeit – harmonische Farbvariationen des futuristischen Beethoven-Portraits. Sie werden sichtbar durch den gelegentlichen Blick auf den Monitor.
Die Uraufführung/Premiere dieses einzigartigen elektronischen Gemäldes erfolgte am Freitag, 3.9.2015, dem Vorabend zur Eröffnung der Internationalen Beethoven-Festspiele im Foyer des Kammermusiksaals im Beethovenhaus, Bonngasse, Bonn.
Anlass und Rahmen bot das Pre-Opening-Konzert “Cross over Beethoven” von und mit dem Marcus-Schinkel-Trio.


Bildzeile
The Art of a Key Visual
zz
Rekonstruktionen / Neuentdeckungen
Zeit, Physik & Phantasie.
Bonn bewahrt eine Fülle an Beethoven-Kunstwerken. Nicht nur im Beethoven-Haus, im gesamten Stadtgebiet ist die Begegnung mit dem Musik-Genie möglich. Ebenfalls mit den Künstlern, die diese Kunstwerke geschaffen haben.
Mir bieten sie Anregungen, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Wohl auch etwas mit der Absicht, unerwartete neue Wahrnehmungs- und Interpretations-Möglichkeiten zu schaffen, neue Aufmerksamkeit zu erschließen. Neue Begegnungen zu erschließen. Interessierte anzusprechen, die zuvor noch gar nicht wussten, dass sie sich für Beethoven interessieren. Und bekennende Fans dazu zu bewegen, ihn noch einmal aus einem völlig anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Oder sich einfach auf eine Zeit- und Kunstreise mit Neuentdeckungen zu begeben. Experimentell, anregend, unterhaltsam ...

Kontinuum, 2020
Der Commandeur
Interpretation der Bronze von Professor Franz Rotter zum Gedenken an die Begegnung von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven im Juli 1792 in der Redoute, Bad Godesberg.
Standort des Originals: Bonn-Bad Godesberg, Redoutenpark,

Leo Samberger, Portrait Ludwig van Beethoven, 1891
Rekonstruktion von Helligkeit, Farbe und Kontrasten, 2023
Licht ins Dunkel
Leo Samberger, 1861 - 1949, hat „seinen” Beethoven 1891 in Öl ausgeführt und vermutlich schon in generell verhältnismäßig kontrastreichen, überwiegend dunklen Farben.
Seitdem ist das Gemälde wahrscheinlich nicht nur nachgedunkelt. Womöglich hat die Grundierung unter den helleren Partien in ihrer Wirksamkeit nachgelassen, Ebenso Farben mit Leuchtstoffen, die heute nicht mehr in der selben Intensität wirken.
Die Abbildung zeigt sein Gemäde, wie es nach meiner Einschätzung ursprünglich ausgesehen haben könnte. Zum Beispiel mit sanft schimmerndem Licht auf den Haar-Partien und den Wangen, die Lichtreflexe und Spitzlichter auf den Manschetten sowie der Kleidung sind eher wahrnehmbar bis nun sehr gut sichtbar.
Leo Samberger hat dieses Motiv nach meinen Informationen drei oder vier mal in dieser Art angefertigt.
Das Bonner Beethovenhaus besitzt eines dieser raren Gemälde.
Bildbearbeitung auf Computer-Workstation, ca. 2020/2021

Beethoven-Denkmal von Peter Christian Breuer, Rheinaue Bonn. 2020
(Coloriertes Foto / Fotomontage - Hintergund zu meinem Epilog)
Sphinx in Meditation.
Das steinerne Original des „Sitzenden Beethoven” wurde in den 20/30ern an der Universität von Berlin entworfen. Von Peter Christian Breuer, Professor für Bildhauerei; geb. 1856 in Köln, gest. 1930 in Berlin.
Ausgeführt wurde es in Granit durch den Bildhauer Friedrich Diederich.
Ursprünglich für einen Standort in Berlin.
Aufgestellt wurde es 1938 aber stattdessen in Bonn am Alten Zoll, 1949 aber von dort wieder entfernt.
Erst 1977 wurde es wieder öffentlich aufgestellt.
Im Freizeitpark Rheinaue,
Zwei Jahre vor Eröffnung der bevorstehenden Bundesgartenschau.
Seit dem denkt der „Sitzende Beethoven“ über die sanften Hügel und Seen des Freizeitparks Rheinaue hinweg.
Und nahezu wie der Große Sphinx im Ägyptischen Gizeh: mit Blick in südöstliche Richtung.





